Mit jeder neuen Veröffentlichung eines KDE4 Releases (aktuell KDE 4.1 Alpha1) wird immer wieder über die Releasespolitik von KDE4 gestritten. Es will von einigen einfach nicht verstanden werden, daß dieser Schritt nötig und auch richtig war um einerseits die vorhandenen Entwickler bei der Stange zu halten und andererseits neue Entwickler mit ins Boot zu holen. Ferner, und das ist auch ein sehr gewichtiger Punkt, sollte es eine Codebasis bereitsstellen, mit der Entwickler beginnen können neue Programme für KDE4 zu erstellen bzw. bestehende zu portieren.
Dies alles ist inzwischen allgemein bekannt. Doch was waren nun die Auswirkungen dieser Releasepolitik? Was hat sich seit der Veröffentlichung von KDE 4.0.0 getan?
- Viele Projekte arbeiten an der Portierung Ihrer Programme nach KDE4. Beispiele:
- Viele optische Addons und Plasmoids sind bereits auf KDE-Look.org erschienen:
- etwa 25 Plasmoids
- etwa 20 Plasma Themes
- etwa 10 KDE Styles/Themes
- Mehr als 50 Programme die KDE4 voraussetzen sind bereits auf KDE-Apps.org erschienen. Beispiele:
- KDVDCreator: Programm zum erstellen von VCDs, SVCDs und DVDs.
- K9copy: DVD Backup von 9GB nach 4,5 GB.
- Blokkal: Ein KDE Programm zum Bloggen.
- aKu: Ein Backup Programm.
- KRename: Programm zum umbenennen von hunderten Dateien gleichzeitig.
- u.v.a.m.
Diese kleine Auflistung sollte verdeutlichen, warum KDE 4.0.0, wenn auch nicht für den normalen Benutzer, veröffentlicht wurde. Denn ohne diesen Schritt wäre auch nicht sichergestellt gewesen, das zum erscheinen einer für den Endnutzer tauglichen Version (KDE 4.1) in ca. 3 Monaten, eine solche Fülle an Themes, Plasmoids und auch Programmen. zur Verfügung steht.



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